Messenger : Auslaufmodell SMS

Whatsapp, Joyn, Facebook oder Skype? Wir bieten Ihnen einen Überblick über die gängigsten Messenger-Dienste.

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Mobil unterwegs. Auch wenn das Ende der klassischen Kurznachricht besiegelt scheint, werden Botschaften weiterhin per Handy verschickt. Internetbasierte Dienste konkurrieren um Kunden – die meisten sind kostenlos.
Mobil unterwegs. Auch wenn das Ende der klassischen Kurznachricht besiegelt scheint, werden Botschaften weiterhin per Handy...Foto: Fotolia / Photo Grafix

Vor zwei Jahren hat Microsoft das Internet-Telefonie-Unternehmen Skype für bemerkenswerte 8,5 Milliarden Dollar gekauft. Das Risiko war hoch. Doch nun gab Skype einen beeindruckenden Erfolg bekannt. Täglich zwei Milliarden Minuten verbringen die Nutzer weltweit mit den Anwendungen des Dienstes – sie chatten, konferieren, telefonieren mit oder ohne Video oder versenden Dateien. Seinen angestammten Dienst, den „Windows Live Messenger“ hat Microsoft denn auch eingestellt – die Zukunft soll Skype gehören.

Auch bei mobilen Kurznachrichtendiensten dominieren zunehmend Internetfirmen statt klassischer Telekommunikationsunternehmen. Skype, Whatsapp, Facebook: Seit immer mehr Menschen internetfähige Smartphones nutzen, wird die SMS von Internet-Messengern verdrängt. Die Daten-Flatrates der Mobilfunkanbieter sind zwar oft noch so gestrickt, dass Telefonie über mobiles Internet, also Voice-over-IP (VoIP), verhindert wird, doch den Kampf um die klassische SMS haben Telekom und Co. bereits verloren. Wir geben einen Überblick über gängige Messenger-Dienste.

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