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Bundesgerichtshof beschränkt Verwendung von Youtube-Videos

Der Bundesgerichtshof (BGH) sieht in dem sogenannten Framing, bei dem man Youtube-Videos in andere Websites einbindet, möglicherweise eine Rechtsverletzung. Das wurde in der mündlichen Verhandlung des Gerichts am Donnerstag deutlich. Framing sei nicht mit einfachen Links vergleichbar und verletze daher eventuell Urheberrechte. Beim Framing wird über einen Link das Video von der Plattform Youtube oder einem ähnlichen Anbieter abgerufen. Im konkreten Fall geht es um ein Video über Wasserverschmutzung, das der Hersteller von Wasserfiltern produziert hatte. Ein Konkurrent band den Film in seine Internetpräsenz ein. Das Urteil wurde vom BGH für den 16. Mai angekündigt. Für Rechtsunsicherheit sorgt zudem der Streit, in welchen Fällen Vorschaubilder auf fremde Webseiten auf Facebook genutzt werden dürfen. dpa/Tsp

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