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Gebührenpflicht statt kostenlos: Verbraucherzentralen warnen

Internetnutzer müssen für Online- Dienste keine Beiträge zahlen, wenn die Mitgliedschaft nach ihrer Anmeldung plötzlich kostenpflichtig wird. Zahlungsaufforderungen der Betreiber seien dann rechtlich völlig haltlos. Darauf weisen die Verbraucherzentralen Berlin und Thüringen hin. Ungerechtfertigte Rechnungen verschickt den Angaben zufolge derzeit die Düsseldorfer Connects 2 Content GmbH an Nutzer ihrer Seiten www.rezepte-ideen.de und www.fabriken.de, die bis Ende Januar kostenlos waren. Das Unternehmen hatte angemeldete Nutzer zwar per E-Mail rechtzeitig auf die neuen Gebühren in Höhe von sieben Euro monatlich aufmerksam gemacht. Die Firma hätte die Verträge mit ihren Nutzern trotzdem nicht nachträglich einseitig ändern dürfen. Das gelte selbst dann, wenn die Mitglieder nicht auf die E-Mail hin gekündigt hatten. dpa

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