NEUE PROZESSOREN UND GERÄTETYPEN : Netbooks, Ultra Mobile PCs und Mobile Internet Devices

Intel will sich mit einer neuen Prozessorgeneration für künftige mobile Internet-Geräte einen milliardenschweren Markt erschließen. Ab Mitte des Jahres werden insgesamt 25 verschiedene Geräte-Modelle mit kleinen und sparsamen Chips von Intel verfügbar sein, die der weltgrößte Chip-Hersteller unter dem Namen „Atom“ vermarktet.

Die Atom-Prozessoren, die zuvor unter den Codenamen Silverthorne und Diamondville vermarktet wurden, sollen künftig die Entwicklung besonders kleiner, leichter, aber auch leistungsfähiger Geräte für das Internet unterwegs ermöglichen.

Für die neuen Geräte-Klassen hat sich in der Branche inzwischen eine ganze Reihe neuer Namen etabliert. Die Geräte reichen von Netbooks, etwa dem EeePC von Asus, mit ähnlicher Funktionsvielfalt wie bei einem Desktop-PC über UMPCs (Ultra Mobile PC, so groß wie ein Notebook, aber ohne Tastatur) bis zu kleinen MIDs (Mobile Internet Device, vergleichbar mit Organizern und Smartphones), die den herkömmlichen PC nicht ersetzen, sondern mit einfachen Funktionen für die (Internet-) Kommunikation ausgestattet sind.

Als erste komplette Chip-Plattform für MIDs wird Intel den „Centrino Atom“ auf den Markt bringen. Die Plattform soll es erstmals ermöglichen, das Internet in vollem Funktionsumfang auf Geräten zu nutzen, die in die Tasche passen. Derzeit seien zwar rund 125 Millionen mobile Geräte wie Handys, mobile Spielekonsolen oder Smartphones auf dem Markt, doch keines davon biete uneingeschränkten Internet-Zugang. Selbst beim iPhone von Apple sei lediglich ein Bruchteil des gesamten Angebots über ein sogenanntes Widget und nicht direkt über den Browser verfügbar. Tsp

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