Politisches Asyl : Wikileaks-Gründer will in die Schweiz

Die Schweiz könnte bald Wohnsitz des Wikileaks-Gründers sein. Julian Assange erwägt dort politisches Asyl zu beantragen. Auch seine Website könnte aus dem neutralen Land heraus betrieben werden.

Es sind nicht die ersten brisanten Enthüllungen von Wikileaks. Als Wikileaks-Gründer Julian Assange die letzten Berichte zum Irakkrieg präsentierte, löste er damit eine riesige Medienwelle aus.
Es sind nicht die ersten brisanten Enthüllungen von Wikileaks. Als Wikileaks-Gründer Julian Assange die letzten Berichte zum...Foto: AFP

Der Gründer Enthüllungswebseite Wikileaks, Julian Assange, erwägt politisches Asyl in der Schweiz zu beantragen. Auch überlege er, den Sitz seiner Website in die neutrale Schweiz zu verlegen, um diese von dort aus in Sicherheit betreiben zu können, sagte Assange am Donnerstag in einem Interview des Schweizer Fernsehsenders TSR.

Schweden hatte dem in Australien geborenen Assange im vergangenen Monat eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis versagt. Dort wollte er sich niederlassen, um von den sehr strikten Gesetzen zum Schutz von Journalisten zu profitieren.

Wikileaks hatte vor allem wegen der Veröffentlichung geheimer US-Unterlagen zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan scharfe Kritik der Vereinigten Staaten auf sich gezogen. (Reuters)

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