Sicherheit : Selbstschutz gefragt

Smartphones glänzen nicht nur mit einer Vielzahl von Funktionen, auf ihnen befinden sich zudem immer mehr sensible persönliche oder dienstliche Daten. Diese mobilen Kleincomputer sollten deshalb genauso geschützt werden wie der heimische PC, rät unter anderem der Mobilfunkprovider T-Mobile.

Während beim iPhone der wichtigste Schutz darin besteht, die angebotenen Updates einzuspielen, sollten die Smartphones beispielsweise der Android-Plattform zusätzlich mit Schutzprogrammen wie Norton Mobile Security oder Lookout Antivirus Free geschützt werden. In erster Linie geht es dabei um Vorbeugung, aber mit zunehmender Verbreitung der Smartphones steigt auch die Gefahr von Hackerangriffen oder einer Vireninfektion.

Ein großes Einfallstor für Angriffe können zudem die drahtlosen Schnittstellen zum Smartphone darstellen, warnt Telekom-Sprecher Dirk Wende. Sowohl Wlan als auch Bluetooth sollten nur eingeschaltet werden, wenn sie auch gebraucht werden. Davon profitiert überdies nicht nur die Sicherheit. Da die Funktechniken auch Strom verbrauchen, wird zudem der Akku geschont.

Die größte Gefahr für die Sicherheit der Daten geht derzeit von Smartphones aus, deren Passwortschutz nicht aktiviert ist. Dies kann vor allem nach einem Diebstahl sehr unangenehm werden. Mit Programmen wie MobileMe beim iPhone oder Cloud-Diensten wie MyPhoneBook können die Daten immerhin noch ferngelöscht werden. Grundsätzlich sollten genau wie vom PC gewohnt regelmäßig Backups von den Smartphone-Daten erstellt werden. Nicht nur nach Verlust oder Diebstahl, sondern auch nach einem Hardware-Defekt kann der letzte Zustand des Smartphones so mit verhältnismäßig geringem Aufwand wiederhergestellt werden. sag

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