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Spamwelle : Hacker klauen Daten hunderttausender "Yahoo"-Kunden

Wer in letzter Zeit ungewöhnlich viele Spam-Mails in seinem Posteingang registriert, sollte alarmiert sein: Die Spamwelle ist die Folge gezielter Hackerangriffe auf mehrere populäre Online-Dienste, darunter zwei auch in Deutschland beliebte Mail-Anbieter.

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Auch der US-Internetkonzern Yahoo wurde Ziel eines Hacker-Angriffs. Passwörter von fast 500.000 Nutzern sollen veröffentlicht worden sein.
Auch der US-Internetkonzern Yahoo wurde Ziel eines Hacker-Angriffs. Passwörter von fast 500.000 Nutzern sollen veröffentlicht...Foto: AFP

Zuletzt haben die Hacker den ohnehin schon krisengeschüttelten US-Konzern "Yahoo" ins Visier genommen. Berichten zufolge sollen die Angreifer die Anmeldeinformationen von mehr als 453.000 "Yahoo"-Konten gestohlen und unverschlüsselt im Internet veröffentlicht haben. Betroffen seien Nutzer des VoIP-Dienstes "Yahoo! Voice", mit dem sich über das Internet von Computer zu Computer und auch ins Fest- und Mobilfunknetz telefonieren lässt. Die Hacker schleusten sich in die SQL-Datenbank des E-Mail-Anbieters und klauten Adressen und Passwörter, die sie in einer Textdatei ins Internet stellten. Eine Hackergruppe namens D33D Company habe sich zu dem Hackerangriff bekannt, berichteten die Technologie-Nachrichtenwebseiten CNET, Ars Technica und Mashable. Auf Nachfrage teilte "Yahoo" mit, dass „Beschwerden über eine Gefährdung von Benutzernamen“ eingegangen seien und der Fall derzeit untersucht werde.

 Auch der Fragedienst "Formspring" wurde gehackt. Unbekannte erbeuteten mindestes 420.000 verschlüsselte Passwörter und stellten sie ins Netz. Der Fragedienst reagierte mit der Sperrung  aller 30 Millionen Nutzerkonten und forderte seine User auf, sich neue Passwörter anzulegen.

 Auch beim E-Mail-Anbieter "GMX" wurden mehrere Benutzerkonten gekapert. Das berichtet „Heise Security“. Von den gehackten Nutzerkonten aus schicken die Internetbetrüger dann Spam-Nachrichten an Kontakte, die im Adressbuch des betroffenen Nutzers gespeichert sind. Meist handle es sich um Mails, die mit Diät-Präparaten werben und auf entsprechende Online-Shops verweisen. Aktuell seien zwar weder die Spam-Mails noch die verlinkten Webseiten mit Schadsoftware infiziert. Trotzdem empfiehlt es sich, die Mails ungeöffnet zu löschen. Keinesfalls sollten persönliche Informationen wie Kreditkartennummern angegeben werden, empfehlen Experten.

 Mittels der so genannten „Brute-Force-Technik“, bei der verschiedene beliebte Passwortmöglichkeiten ausprobiert werden, war es den Angreifern möglich, auf die "GMX"-Benutzerkonten zuzugreifen. Betroffen sind vor allem Nutzer, die schwache Passwörter verwenden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät deshalb allen Nutzern, ihre Zugangsdaten zu überprüfen und gegebenenfalls durch sichere Passwörter zu ersetzen. Namen von berühmten Persönlichkeiten, Haustieren sowie Zahlenketten seien zu leicht zu erraten.

 Ob das eigene Konto betroffen ist, können Kunden an der Zahl der gescheiterten Anmeldeversuche oder einer geänderten alternativen E-Mail-Adresse erkennen. Der "GMX"-Betreiber 1&1 hat angekündigt, seine Kunden per E-Mail und über eine Einblendung bei der Anmeldung zu informieren.

 "GMX", "Yahoo" und "Formspring" sind nur die aktuellsten Fälle einer Welle von Hacker-Angriffen auf große Internetfirmen, deren Sicherheitslücken die Web-Piraten gezielt ausnutzen. Zuletzt waren auch User des sozialen Netzwerks "LinkedIn", der Online-Partnerbörse "eHarmony" und das Musikportal "last.fm" von Datenklau betroffen. dapd, dpa

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