Spieletest : FlatOut Ultimate Carnage: Spaß am Demolieren

Neben der "Burnout"-Serie ist in den vergangenen Jahren vor allem die "FlatOut"-Reihe durch enorm hohen Materialverschleiß aufgefallen. Jetzt gibt es die Umsetzung für die Xbox 360.

André Klohn[ddp]
Flatout
Brachial. Harte Gangart, nicht ganz ernst gemeint: "Flatout". -Screenshot: promo

In der Spaß-Raserei "FlatOut Ultimate Carnage" kommen Spieler nicht allein durch fahrerisches Können als Erster ins Ziel. Siege erfordern Geschick beim Drängeln und Ausweichen. Nun hat die Serie auch die Next-Gen-Spielkonsolen erreicht.

Bei der Umsetzung für die Xbox 360 handelt es sich aber nicht um eine völlige Neuentwicklung, sondern um eine wesentlich überarbeitete Umsetzung des zweiten Teils. Wer den Titel bereits auf der Xbox oder der Playstation 2 gespielt hat, dem wird die Streckenführung deshalb bekannt vorkommen. Optisch glänzen die Kurse mit Detailvielfalt und wunderschönen Texturen. Nach Herstellerangaben enthalten die Strecken jeweils mehr als 8000 dynamisch dargestellte Objekte.

Viele dieser Objekte auf und abseits der Strecke sind zerstörbar. Demoliert der Wagen beispielsweise den Gartenzaun, füllt sich gleichzeitig der Nitro-Tank leicht auf. Die Entwickler haben die wesentlich höhere Rechenleistung der neuen Konsolengeneration aber nicht nur in den Streckenrand, sondern auch in das Teilnehmerfeld investiert. Statt bislang acht Fahrzeugen stellen sich den rasanten Duellen nun vier Konkurrenten mehr. Dabei haben die Macher es geschafft, die Bildrate trotz toller Optik stabil zu halten.

Demolieren unter Zeitdruck

Neben dem klassischen Karrieremodus und den Minispielen mit den Crash-Test-Dummys gibt es einen neuen sogenannten Carnage-Modus. Dabei gilt es unter Zeitdruck möglichst hohen Schaden anzurichten. Nett sind auch die Destruction Derbys.

Fazit: "FlatOut Ultimate Carnage" überzeugt mit toller Grafik, leichter Bedienung und einem guter Mehrspieler-Teil. Aber auch die sehr aggressiv zu Werke gehenden Computerfahrer verlangen dem Spieler einiges ab. Nerven können aber beispielsweise ungünstig platzierte Streckenobjekte, die sich nicht zerstören lassen, sondern umfahren werden müssen. Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen Raserspektakel ist, sollte sich dieses Spiel trotzdem ansehen.

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