Stichwort Datenschutz : Das Netz vergisst nichts

Datenschützer warnen davor, in den sozialen Netzwerken allzu viel von sich preiszugeben. Private Informationen können schnell in die falschen Hände geraten und auch nach dem Löschen eines Profils im Netz bleiben. „Jeder Nutzer sollte genau darüber nachdenken, was er weltweit veröffentlichen will“, sagt der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix.

Zu den brisanten Informationen gehören nicht nur harte Daten wie Telefon- oder Kreditkartennummern, sondern auch exotische Hobbys, peinliche Fotos oder politische Ansichten. Mit etwas Geschick können Arbeitgeber, Versicherer oder Familienangehörige darauf zugreifen. Daher sollte man in Netzwerken nicht seinen vollen Namen veröffentlichen. Auch können Nutzer in den meisten sozialen Gemeinschaften festlegen, dass ihre Profile nur von einem ausgewählten Personenkreis eingesehen werden dürfen.

Doch bisweilen nutzen die Seitenbetreiber selbst die Mitgliederdaten, um personalisierte Werbung zu schalten. Hinweise auf solche Werbemethoden finden sich normalerweise in den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Datenschützer Alexander Dix rät, immer genau auf transparente Datenschutzbestimmungen zu achten.

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