"test"-Ergebnis : Brillant oder völlig daneben

Als Geschenke sind sie sehr beliebt: Stiftung Warentest ermittelt große Qualitätsunterschiede bei Fotokalendern.

Nicole Sagener

Fotokalender sind zwar noch immer ein beliebtes Geschenk, die digitalen Möglichkeiten ersparen aber inzwischen das mühsame, zeitaufwendige Hantieren mit Prittstift und Schere. Zahlreiche Fotodienste im Internet, in Drogerien und sogar bei Lebensmitteldiscountern bieten heute Designvorlagen. Die gewählten und hochgeladenen Fotos müssen dort nur noch eingefügt werden, dann erfolgt der Druck und wenig später erhält der Kunde per Post das fertige Produkt.

Es gibt allerdings erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen den Anbietern. In einem Test hat die Stiftung Warentest zwölf Hersteller untersucht, auf Bildqualität, Angebotsumfang, Kalenderproduktion mit der Software und Bestellabwicklung. Überraschendes Ergebnis: Hinter der Vielzahl von Fotodiensten verbergen sich nur wenige Großlabore, die Händlern wie dm und Lidl die Software zur Verfügung stellen und den Druck vornehmen: Allcop, Cewe, Fujifilm und Orwo.

Dennoch gibt es immense Unterschiede bei den Herstellern, konstatiert die Oktoberausgabe von „test“: Nicht nur die Preise schwanken enorm – für einen Kalender in DIN A3 zwischen rund 15 und 28 Euro. Auch Fehldrucke gab es, so zum Beispiel bei Rossmann und Aldi. Vom Labor Cewe hergestellte Kalender wiesen durchweg die beste Güte auf, in Farbbrillanz, Auflösung und Kontrast.

Bemerkenswert sind auch die Unterschiede bei den Lieferzeiten. Sie schwanken zwischen drei und 15 Tagen. Soll der Fotokalender als Weihnachtspräsent verschenkt werden, sollte man deshalb möglichst bald bestellen. nics

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