VERBOTEN UND ERLAUBT : Immer verbindlich

Generell gilt, dass Abkürzungen, Inflektive und Smileys nicht in formelle elektronische Kommunikation wie E-Mails an Vorgesetzte oder Bewerbungsschreiben gehören. Auch die Kommunikation per Instant Messenger (IM; Nachrichtenaustausch in Echtzeit übers Internet), die in Unternehmen üblich ist, setzt weder Hierarchien noch Höflichkeitsformen außer Kraft. Man sollte also niemanden plötzlich duzen, nur wenn man mit ihm per IM kommuniziert. Wer gerade keine Zeit hat, im IM auf Fragen einzugehen, sollte seinen Status auf „beschäftigt“ stellen. Dann rechnen die Kontakte mit keiner schnellen Antwort.

Auch im Instant Messaging gibt es mittlerweile Werbemüll, Spim genannt, sowie schädliche Programme wie Viren und Trojaner. Darum sollte man genau überprüfen, auf welche Verknüpfungslinks man klickt und welche Dateien man annimmt, wenn sie von einer unbekannten Person verschickt wurden.

In jedem Fall gilt: keine persönliche Daten in den Foren übermitteln wie Passwörter oder Kreditkartennummern. Weil die Benutzer im IM oder Chat nicht als Person im realen Leben zu identifizieren sind, sollten Eltern aufpassen, in welchen Chats und IMs sich ihre Kinder bewegen. sop

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