Virenschutz : Schutz aus der Wolke

Panda Security hat einen neuen kostenlosen Virenscanner veröffentlicht, der sein Wissen aus dem Netz bezieht.

Kurt Sagatz

Das Sicherheitsunternehmen Panda Security hat eine neue kostenlose Antiviren-Software veröffentlicht, die ohne lokale Signaturdateien auskommt und dadurch erheblich weniger Computerressourcen benötigt. Dies gab das Unternehmen am Mittwoch in einer Online-Pressekonferenz bekannt. Die Software Panda Cloud Antivirus für Windows XP, Vista und Windows 7 nutzt das Internet als zentrale Datenbank für neue Bedrohungen wie Viren, trojanische Pferde oder Rootkits. Allerdings funktioniert dieser Virenschutz nur dann in vollem Umfang, wenn der Computer über eine möglichst schnelle Leitung (DSL) mit dem Internet verbunden ist. Eine Überprüfung des Festplatteninhalts auf Computerschädlinge zum Beispiel während einer Zugfahrt ist nur oberflächlich möglich. Neu am Cloud-Ansatz von Panda ist, dass die auf dem Computer installierte schlanke Software die ausführbaren Dateien nicht selbst untersucht, sondern die Informationen über die potenziellen Gefahren mit der Internetdatenbank abgleicht. Zur Zeit verfügt Panda Security über die Informationen zu 48 Millionen analysierten Dateien. Täglich kommen über 60 000 neue Dateien dazu. sag

www.cloudantivirus.com/de/

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