Medien : Dino Saurier im DSF

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Herr Köster, worüber haben Sie sich in der vergangenen Woche in den Medien am meisten geärgert?

Über das DSF. Das war mal ein ernst zu nehmender Sender, abends gab es Fußball und tagsüber unterhaltsame Randsportarten, Wettsägen in Kanada und Pfahlrutschen in Japan. Inzwischen gibt es zwar immer noch abends Fußball, den Rest des Tages sendet das DSF aber vorwiegend hirnweiche Telefonshows, mühsam als Quiz getarnt. Mit kniffligen Fragen wie die nach einem italienischen Torhüter. „Dino Zoff oder Dino Saurier?“. Da grübelt wohl nur der DSFProgrammchef.

Gab es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Auch die überschaubare österreichische Presselandschaft ist bisweilen für Überraschungen gut. Ohne großen Verlag im Rücken gründete der Journalist Klaus Stimeder vor einem Jahr das Magazin „Datum“. Seither gibt es im Monatstakt intelligente Reportagen und Analysen zum Zeitgeschehen. In der Mai-Ausgabe spricht Coverboy und SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer über Spargel, Orangen und das Kreuz mit dem Image.

Philipp Köster

ist Chefredakteur des

Fußball-Monats-

Magazins

„11 Freunde“.

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