Doku : Stalins Tod, seine Datscha und das Double

Eine ARD-Doku zeigt auch den letzten lebenden Doppelgänger des sowjetischen Diktators.

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Stalins letzter lebender Doppelgänger Felix Dadajew noch einmal mit dem signifikanten Schnauzbart. Screenshot: Tsp
Stalins letzter lebender Doppelgänger Felix Dadajew noch einmal mit dem signifikanten Schnauzbart. Screenshot: Tsp

Felix Dadajew ist der letzte lebende Doppelgänger des sowjetischen Diktators Stalin. Für die ARD-Dokumentation „Stalins Tod – das Ende einer Ära“ hat sich das Double noch einmal zurechtmachen lassen. Mit Schnauzbart, den hochgezogenen Augenbrauen und dem nach hinten gekämmten vollen Haar scheint Stalin 60 Jahre nach seinem Tod am 5. März 1953 noch einmal zum Leben erweckt worden zu sein. Dadajew war von Stalin selbst ausgewählt worden, saß für ihn in der Loge der Staatsoper und auf dem Rücksitz der Limousinen auf dem Weg zur geheimen Datscha nach Kuzenow, wo er von seinen engsten Weggefährten dem Tod überantwortet wurde. Auch zu dem großen Anwesen mit dem grün gestrichenen Herrenhaus führt der Film. Doch wer war der Mann, den alle fürchteten, denn aber doch viele „Väterchen“ nannten? Auch von diesen Widersprüchlichkeiten handelt die Dokumentation. sag

„Stalins Tod – Das Ende einer Ära“, ARD, 23 Uhr 30

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