Dschungelcamp (13) : Möchtegern-König Walter Freiwald dankt vorzeitig ab

Unterhaltung kurz vorm Tiefpunkt: Auch drei Tage vor dem Finale krabbeln die Kandidaten durch Tiere, begrabschen sich selbst und gegenseitig und müssen wieder hungern. Tag 13 in der Dschungelcamp-Nachlese.

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Walter im Dschungelcamp.
Walter im Dschungelcamp.Foto: RTL

Ich bin generell nicht ängstlich, sieht man vielleicht daran, wie ich Fahrrad fahre. Wann ich aber sofort Panik, oder zumindest Ekel spüre, ist bei Tieren, die herum kriechen. Bah! Alleine schon zu sehen, wie Rolfe durch Maden, Echsen und Spinnen krabbelt - da zieht sich in mir alles zusammen. Kann ich nicht verstehen, will ich nicht verstehen, wie jemand sowas tun kann. Und dann ist er auch noch davon abhängig, dass Tanja Fragen über die australische Tierwelt richtig beantwortet. „Ej, Ameisen sind nicht so mein Gebiet, ja? Sorry, bin nicht so in diesem Ameisen-Business“. Und da plumpst sie auch schon in das braune Drecksbecken unter ihr. Am Ende bekommen die beiden zwei von sechs Sternen - und sind sich näher denn je.

Tanja hat nämlich ein Problem. Sie glaubt, dass ihre Brüste, mit Namen „Bacon“, im Camp kleiner geworden sind. Das muss Rolfe als guter Freund erstmal prüfen und tastet sie ab. Warum auch nicht? Er kennt immerhin auch die Eigen-Spitznamen von Heidi Klum. Also, einmal grabschen, zweimal, und immer schön in der Nahaufnahme. Pommes mit Softeis, das bräuchte Tanja im Dschungel, das ist ihr Figur-Geheimrezept. Und auch wenn Aurelio in dieser Folge ziemlich ruhig ist, weil er Sodbrennen hat und leidet, sagt er irgendwann: „Es wäre zur Abwechslung schon geil, wenn du mal deine Klappe hältst.“ Danke, danke, möchte ich rufen. Fast wird er zum Held der Folge, bis er sich in der nächsten Sekunde die Hand in die Hose schiebt. 

Wer am Ende ziemlich überraschend gehen muss ist Walter, hat er sich doch schon selbst gekrönt. Deswegen: Zeit für Häme. Auf Twitter heißt es unter #ibes: Ein niegelnagelneuer Nicht-Dschungelkönig. Ja wie? Der Dschungelkönig ist raus? Walters Weltbild bricht zusammen! #MeinGottWalter I., der erste König, der wohl vor seiner Krönung schon abdanken musste. Jut. Jetzt sind es also nur noch fünf.

Und die Moderatoren? Was haben sie so zu sagen? Erstmal versuchen sie es zu Beginn mit Verdrängung und rufen die zweite erste Folge der neunten Staffel aus. Wie das funktionieren soll? Na, mit einem Neuralisator à la "Men in Black“. Netter Versuch, langweilig bleibt es trotzdem. Den nächsten Anlauf wagen die beiden, als sie über den Rauswurf von Rebecca am Dienstag sprachen. „Ja, wer nix leistet, der fliegt“, meinte Sonja. Darauf Daniel Hartwich: "Wir sind der feuchte Traum der CSU.“ Gut, dass der Witz unter ihnen blieb, waren die Camp-Bewohner doch so gar nicht auf kleine Sticheleien aus. Zumindest Walter und Aurelio warfen sich vor, keine Witze, keine Ironie zu verstehen. Aber mit ihren Scharmützeln ist es jetzt ja sowieso vorbei.

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