DuMont Schauberg : Neue Chefin für „Berliner Zeitung“

Brigitte Fehrle löst Uwe Vorkötter in Berlin ab. Wer künftig die Redaktion der "Frankfurter Rundschau" leitete, ist ungewiss.

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Brigitte Fehrle, 57, wird ab dem 1. Juli neue Chefredakteurin der „Berliner Zeitung“. Sie löst damit Uwe Vorkötter, 58, ab, der gleichzeitig auch seine Position als Chefredakteur der „Frankfurter Rundschau“ aufgibt. Wer ihm bei der „Rundschau“ folgt, soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

Die Initiative für den Wechsel in der Führungsspitze ist offenbar von der in Köln ansässigen Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) ausgegangen, zu der beide Zeitungen gehören. So strebt die Mediengruppe an, dass sich die „Berliner Zeitung“ und die „Rundschau“ stärker auf ihre jeweiligen Märkte konzentrieren sollen. Sie hält es deshalb für sinnvoll, die Zeitungen wieder von zwei getrennten Chefredakteuren leiten zu lassen.

Am Freitagmittag wurde die Redaktion in Berlin von MDS-Vorstand Franz Sommerfeld und Isabella DuMont über den Wechsel informiert.

Trotz des Umbaus soll die DuMont-Redaktionsgemeinschaft in Berlin erhalten bleiben, in der seit Frühjahr 2011 aus Kostengründen die Mantelteile der „Berliner Zeitung“ und der „Rundschau“ mit den Ressorts Politik, Wirtschaft und Kultur gemeinsam produziert werden. Fehrle hatte die Gemeinschaft bisher geleitet und wird dies auch als Chefredakteurin weiterhin tun. Rouven Schellenberger, 40, soll wie bisher als Chefredakteur die digitalen Projekte der beiden Zeitungen in Frankfurt verantworten.

Uwe Vorkötter bleibt MDS aber erhalten. Er wird künftig den Vorstand der Mediengruppe beraten. sop

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