Medien : Elf Journalisten sind bisher umgekommen

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Der „Focus“Redakteur Christian Liebig ist der erste deutsche Reporter, der im Irak getötet wurde. Insgesamt waren bis Dienstagabend in diesem Krieg elf Journalisten ums Leben gekommen: Am 22. März starb der australische Kameramann Paul Moran , 39, im Nord-Irak bei einem Selbstmordanschlag. Einen Tag später wurde der britische Kriegsreporter Terry Lloyd , 50, bei Basra durch Alliierte getötet, die ihn und seine Begleiter für Iraker hielten. Der ITN-Reporter Gaby Rado , 48, starb unter ungeklärten Umständen im kurdischen Nordirak beim Sturz von einem Hoteldach. In Kurdistan kamen am 2. und 6. April Kaveh Golestan und Kamaran Abdurazaq Muhamed von der BBC ums Leben. Als erster US-Korrespondent, der an dem „Embedding“-Programm der US-Streitkräfte teilnahm, starb Michael Kelly am 4. April bei einem Unglück mit einem Militärfahrzeug. Kelly war Kolumnist der „Washington Post“ und Chefredakteur von „Atlantic Monthly“. Und nachdem am Montag Christian Liebig und der „El- Mundo“-Journalist Julio Anguita Parrado getötet worden waren, kamen am Dienstag beim Angriff auf die Gebäude zweier arabischer Fernsehsender in Bagdad Tarik Ajoub von Al Dschasira sowie beim Angriff auf das Journalisten-Hotel Palestine in Bagdad der ukrainische Reuters-Journalist Taras Protsyuk , 35, ums Leben. Wenige Stunden später erlag der spanische Kameramann des Senders Telecinco, José Couso , 37, seinen Verletzungen. Tsp

Informationen, Fotos und das Online-Tagebuch von Christian Liebig:

http://focus.msn.de

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