Medien : Entsetzen in Eggenfelden Jubel bei den Fans von

Juliette und Alexander

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Nach dem Ausscheiden von Daniel Küblböck (17) aus der RTLShow „Deutschland sucht den Superstar“ waren seine Fans tief enttäuscht. Tausende Menschen hatten am Samstag auf dem Stadtplatz von Eggenfelden sowie in einer Discothek die Sendung auf Großleinwänden verfolgt und ihrem Lokalmatador die Daumen gedrückt. Bürgermeister Werner Schießl nahm das Aus für den schrillen Kandidaten gelassen auf: „Für Daniel war es so oder so ein Erfolg, er ist von 10 000 Teilnehmern unter die letzten drei gekommen.“

Die Fans der 22-jährigen Juliette feierten kräftig den Erfolg der blonden Sängerin. Mit ihren Liedern zum Thema „Filmmusik“ qualifizierte sich Juliette für das Finale am 8. März. Dann wird sie mit Alexander (19) aus Nordrhein-Westfalen um den Titel des deutschen „Superstars“ wetteifern. Besonders laut gejubelt wurde in ihrer Geburtsstadt Stade (Niedersachsen) und im „Delphi Showpalast“ in Hamburg, wo Juliette bis vor einigen Monaten auf der Musical-Bühne gestanden hatte. „Die ganze Crew hat ihr die Daumen gedrückt, von der Garderobenfrau bis zum Techniker“, sagte Horst Kuska, künstlerischer Leiter des Hauses.

Rund 1500 Fans von Alexander bejubelten auf einer Open-Air-Party in Sendenhorst (Westfalen) dessen Einzug ins Finale. „Die Leute haben nach der Entscheidung gefeiert wie nach dem Gewinn einer Fußball-Weltmeisterschaft“, sagte Partyveranstalter Thomas Zirk. Die Menschen hätten sich umarmt und seien in einer Polonaise um den Rathausplatz gezogen.

Auf zahlreichen Internet-Seiten war das Ausscheiden Daniels am Sonntag zentrales Thema. So lieferten sich in den Gästebüchern der Daniel-Fanclubs hunderte Anhänger sowie Gegner einen heftigen Schlagabtausch. Während viele mit einem „Endlich ist er weg“ reagierten, waren andere trotzig: „Daniel war und bleibt der Beste! Daniel forever“.

Das „Superstar“-Halbfinale verfolgten deutlich weniger Zuschauer als die Rekordsendung am 8. Februar. Die Quote sank von rund 13 auf 11,31 Millionen, der Marktanteil von 40,3 auf 36,2 Prozent. Die parallel ausgestrahlten Sendungen der ARD („Musikantenstadl“) und des ZDF („Kommissar Lucas“) hielten sich mit jeweils über fünf Millionen Zuschauer wacker. dpa/jbh

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