Medien : FAZ spart hart

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Neues von der Medienkrise: Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) plant ein neues Sparprogramm. Bis Ende 2003 soll es weitere 100 Redakteure weniger geben, darunter 70 durch betriebsbedingte Kündigungen, meldet der „Spiegel“. „In der ersten Runde ist schon viel Fett heruntergeschnitten worden“, sagt Mitherausgeber Günther Nonnenmacher, „jetzt geht es ans Fleisch.“ Mit dem Sparprogramm will die FAZ bis Ende 2003 in der Bilanz eine schwarze Null erreichen. Für das laufende Geschäftsjahr werde ein Verlust von 60 Millionen Euro erwartet. Die angeschlagene „Frankfurter Rundschau“ (FR) will dagegen nach eigenen Angaben an ihrem samstäglichen „Magazin“ festhalten. Und für den wirtschaftlich in Bedrängnis geratenen Süddeutschen Verlag gibt es einen weiteren potenziellen Investor. Der Haupteigner der Medien Union GmbH Ludwigshafen (MUL), Dieter Schaub, erwäge ein Engagement bei dem Medienunternehmen, das die „Süddeutsche Zeitung“ herausgibt, heißt es in einem Magazinbericht. Tsp

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