Medien : Fernsehen: Wie geht es dem "Wort zum sonntag"?

rik

Da sage noch einer, das deutsche Fernsehen kenne keine Beständigkeit. Seit 47 Jahren gehört ein kleines Stückchen Samstagabend in der ARD der Kirche. "Das Wort zum Sonntag", früher zehnminütiges Betthupferl zum Sendeschluss, heute vierminütiges Innehalten vor dem nächsten Spielfilm oder Boxkampf, erfuhr dennoch vor zweieinhalb Jahren vorsichtige Änderungen: weniger Sprecher (acht statt 18), weniger Zeigefinger-Moral, zeitgemäße Themen wie Homo-Ehe, Prostitution, Abtreibung. Stabil geblieben ist die Reichweite mit rund zwei Millionen Zuschauern. Der typische Konsument ist weiblich, über 65 Jahre alt und kommt aus Süddeutschland.

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