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Zehn Jahre nach der Würdigung von Günter Grass geht der Nobelpreis für Literatur wieder nach Deutschland. Die 56 Jahre alte, in Rumänien geborene Herta Müller zeichne "mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit", erklärt die Schwedische Akademie in Stockholm. Die in Berlin lebende Herta Müller verarbeitet in ihren Werken Erlebnisse von Fremdheit und politischer Verfolgung. Ihr Lebenswerk zeugt von schmerzhaften Erinnerungen an eine düstere Vergangenheit unter dem Ceausescu-Regime und den Erfahrungen der deutschen Minderheit in dem Land. Mit Herta Müller würdigt die Akademie zum 13. Mal seit ihrem Bestehen einen Vertreter der deutschsprachigen Literatur. - Foto: dpa |



