Frühausgabe am Freitag : Wegen Krankheit: "Tagesschau" fällt aus

Pünktlich um 8 Uhr sollte im Rahmen des "Morgenmagazins" die Tagesschau ausgestrahlt werden. Doch dann gab es einen Zwischenfall in Hamburg.

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Die "Tagesschau" ist fest im Programmablauf der ARD eingetaktet, nur selten muss sie beispielsweise wegen besonderer Ereignisse verschoben werden. Am Freitagmorgen aber ist sie nun ganz ausgefallen.

Pünktlich um 8 Uhr hatte die Nachrichtensendung im Rahmen des "Morgenmagazins" ausgestrahlt werden sollen, doch unmittelbar vor Ausstrahlungsbeginn sei eine für den Sendeablauf unverzichtbare Mitarbeiterin kollabiert, teilte der zuständige Norddeutsche Rundfunk (NDR) mit. Dies habe eine ärztliche Erstversorgung im Regieraum von ARD-aktuell in Hamburg erforderlich gemacht.

Die Zuschauer des „Morgenmagazins“ wurden darauf hingewiesen, dass es die gewohnte Schalte zur Tagesschau ausnahmsweise nicht geben würde. Die „Tagesschau“ um 8 Uhr 30 wurde wie geplant gesendet. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell sagte: "Die Kollegin wird jetzt im Krankenhaus behandelt. Wir wünschen ihr alles Gute!"
Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die „Tagesschau“ ausfällt: Vor zehn Jahren war beispielsweise an einem Sonntagmorgen ein Verteiler für die öffentliche Stromversorgung in der Nähe der ARD-aktuell-Studios bei Bauarbeiten beschädigt worden. Zweimal stand sie auch kurz vor dem Ausfall. Während der Hamburger Sturmflut am 17.2.1962 und während eines Warnstreiks der NDR-Techniker am 25.7.1988. sop

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