Medien : Fürs Profil

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„Diese Medienregion gewinnt zunehmend an Profil“, sagt Bernd Schiphorst, der Medienbeauftragte der Länder Berlin und Brandenburg. Und er unterstellt, dass dieses Profil noch geschärft werden kann. Ein Schritt wird getan: Die „Internationale Medienwoche Berlin-Brandenburg“, bislang an die alle zwei Jahre stattfindende Funkausstellung gekoppelt, wird künftig jährlich veranstaltet. Das Branchentreffen in diesem Herbst steht auf zwei Beinen: „Medienforum 2002“ (12. und 13. September) und „Babelsberg 2002, Internationale Konferenz für Film und Fernsehproduktion“ (16. bis 18. September). „Das Medienforum“, sagte Hans Hege, Direktor der mitveranstaltenden Medienanstalt Berlin-Brandenburg, „will sich im Kern damit beschäftigen, wie Medien-Inhalte ihr Publikum wirtschaftlicher und zielgenauer erreichen können“. Drei Foren werden für die Spektren Breitband (Stichwörter sind Kabel, DSL, DVB-T), für Radio und Fernsehen angeboten. Hege sieht die Branchen in einer Umbruchsituation, „zwischen Realismus und Depression“. Welche Auswirkungen sich daraus ableiten, das „Medienforum“ in Berlin soll es weisen.

„Babelsberg 2002“ ist enger gefasst, die Konferenz widmet sich den zukünftigen Film- und Fernsehmärkten. Klaus Keil, Geschäftsführer des Filmboards Berlin-Brandenburg, erwartet Erkenntnisse über den „Zuschauer von morgen“, ob er User oder Konsument sein werde. Neue Film- und Fernsehformate werden vorgestellt, das Jubiläum „90 Jahre Studio Babelsberg“ soll den Blick auf Perspektiven und Visionen europäischer Filmstudios lenken. Unterlegt ist die „Internationale Medienwoche“ mit dem „b.film+ digital vision festival“. jbh

www.medienwoche.info

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