Medien : Fußball billiger

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Der deutsche Profi-Fußball stellt sich endgültig auf ein Ende der fetten Jahre ein. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will abzeichnende Liquiditäts-Engpässe vieler Vereine mit der Aufnahme eines Kredites in Höhe zwischen 25 und 30 Millionen Euro lindern. Um den Clubs zudem Planungssicherheit für die neue Saison zu gewährleisten, will die DFL bis spätestens 15. Juni die endgültige Entscheidung über einen neuen TV-Vertrag treffen. Erster Ansprechpartner für einen neuen Kontrakt sind trotz der Insolvenz die KirchMedia sowie der defizitäre Pay-TV-Sender Premiere, der gerade an einem neuen Geschäftsplan arbeitet. Bis zu Beginn der Ausscheidungsspiele bei der WM soll der fertig sein. Damit könne dann auch eine dringend notwendige Zwischenfinanzierung sicher gestellt werden. Sollte dennoch keine Überbrückungs-Finanzierung zu Stande kommen, würde es kritisch werden für Premiere und auch für die Zuschauer, die mit Spannung der WM-Übertragung entgegen fiebern. Premiere-Chef Georg Kofler sagt: „Es stimmt, dass wir unter Zeitdruck stehen.“ dpa

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