Medien : Fußball bleibt Zuschauers Lieblingssport

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Griechenlands Sensationssieg hat dem ZDF eine Sensationsquote beschert und zwei Jahre vor der WM 2006 in Deutschland die Bedeutung von FußballGroßturnieren für Fernsehsender eindrucksvoll unterstrichen. Bis zu 29 Millionen Fans sahen am Sonntagabend das EM-Finale. Mit einem Durchschnittswert von 24,77 Millionen Zuschauern (Marktanteil 68,4 Prozent) rangiert das EM-Finale sogar vor Deutschland – Tschechien (24,08 Millionen) und schaffte – als meistgesehene Fußballbegegnung ohne deutsche Beteiligung – den Sprung auf Platz sieben in der TV-Bestenliste seit 1985.

Die Quoten bedeuten eine Steigerung des Zuschauerinteresses um durchschnittlich drei Millionen pro EM-Spiel gegenüber dem Turnier 2000. Auch nach dem Aus der Deutschen ließ die Begeisterung nicht nach. ZDF-Kommentator Johannes B. Kerner liegt richtig, wenn er sagt: „Das Ereignis EM ist stärker als die emotionale Bindung an die eigene Mannschaft.“ Zudem sind viele Frauen für den früheren Männersport gewonnen. Die Rechte für die EM 2008 hat die Uefa noch nicht vergeben. ARD/ZDF und die privaten Sender werden sich einen heftigen Bieterwettbewerb liefern. jbh

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