Fußball-Länderspiel : EM-Quali: RTL gewinnt

Während die Nationalmannschaft auch gegen Irland einen Sieg in der EM-Qualifikation verpasste, sicherte sich RTL mühelos den Sieg. Rund elf Millionen Fans waren im Schnitt dabei.

Das RTL-Fußball-Team: Marco Hagemann,Jens Lehmann,Florian König
Das RTL-Fußball-Team: Marco Hagemann,Jens Lehmann,Florian KönigFoto: dpa

Fußball-Weltmeister Deutschland kommt nicht in die Gänge. Erst die Niederlage gegen Polen, nun ein Unentschieden gegen Irland durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit. Das bringt zumindest Spannung. So gesehen wird man die jüngsten Ergebnisse der DFB-Elf bei RTL insgeheim womöglich sogar mit einem lachenden Auge betrachten. Für den Kölner Privatsender scheint sich die Investition von mutmaßlich 100 Millionen Euro zu lohnen. Die Quoten fielen jedenfalls auch am Dienstagabend wieder überzeugend aus, ähnlich wie beim Spiel gegen Polen am Sonnabend.

Im Durchschnitt verfolgten 11,07 Millionen Zuschauer die Live-Übertragung aus Gelsenkirchen, der Marktanteil lag bei 36 Prozent. Dabei schaffte RTL erstmals sogar während der ersten Halbzeit den Sprung über die Marke von zehn Millionen Zuschauern.

Ab 20 Uhr 45 Uhr waren im Schnitt 10,08 Millionen Fans dabei, die einem Marktanteil von 31,2 Prozent entsprachen. Bei der zweiten Hälfte verpasste RTL zudem nur knapp die 12-Millionen-Hürde: Hier fieberten durchschnittlich 11,99 Millionen Zuschauer mit der Nationalmannschaft. Der Marktanteil lag zu diesem Zeitpunkt bei starken 40,9 Prozent. Damit war der Sender damit am Dienstagabend unangefochtener Marktführer war. Das gilt freilich auch für den Blick auf die Zielgruppe: So wurden bei den 14- bis 49-Jährigen Marktanteile von 30,7 und 38,7 Prozent erzielt, bei den von RTL favorisierten 14- bis 59-Jährigen standen 30,5 Prozent und 39,3 Prozent zu Buche.

Mit dem Anpfiff

Viele Fußballfans schalteten allerdings ganz offensichtlich erst mit dem Anpfiff an, die Vorberichterstattung kam ab 20 Uhr 15 zunächst nicht über 4,23 Millionen Zuschauer hinaus, meldet der Branchendienst DWDL. Bei der kurzen Halbzeitanalyse waren 7,65 Millionen Zuschauer dabei. Hier gelang es ARD und ZDF mit ihren Nachrichten in der Vergangenheit wenig überraschend deutlich besser, das Publikum bei der Stange zu halten, als RTL mit seinen üppigen Werbeblöcken. Die Fußball-Nachlese, die zugleich das Interview mit dem Bundestrainer beinhaltete, brachte es ab 22 Uhr 45 noch auf 4,35 Millionen Zuschauer und einen starken Marktanteil von 26,0 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. meh

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