Medien : Fußball-Übertragungsrechte: Harter Zweikampf

Auch am Montag war noch keine Lösung im Streit über die Berichterstattung zur Fußball-Bundesliga in Sicht. Dieter Hahn, stellvertretender Vorsitzender der Kirch-Holding, drohte der ARD an, den noch ein Jahr gültigen TV-Vertrag mit dem Senderverbund außerordentlich zu kündigen. "Dann gibt es eben gar keine Bundesliga in der ARD", sagte er in der "FAZ". ARD und die Kirch-Gruppe als Rechteinhaber haben bisher noch keine Einigung über die Kurzberichte in der "Tagesschau" am Samstag um 20 Uhr erzielt. Die ARD will nach Angaben ihres Vorsitzenden Fritz Pleitgen hart bleiben und notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht gehen. Das Karlsruher Gericht hatte bereits 1998 den TV-Sendern, die nicht die Erstrechte besitzen, ein Recht auf Kurzberichte mit einer Länge von bis zu 90 Sekunden gegen ein angemessenes Entgelt zugestanden. Manager Dieter Hoeneß von Hertha BSC hat die Konfliktpartien unterdessen zu einer Einigung aufgerufen.

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