Medien : Geldbuße für Messer-Recherche

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Ein Fernsehjournalist ist am Dienstag in Düsseldorf zu 750 Euro Geldbuße verurteilt worden, weil er für einen TVBeitrag Messer in Flugzeuge geschmuggelt hatte. Auch für investigativen Journalismus dürften keine Straftaten begangen werden, befand das Amtsgericht und verurteilte den Journalisten wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz. Der Angeklagte rechtfertigte sich damit, dass er nach den Anschlägen vom 11. September 2001 Sicherheitslücken im Luftverkehr aufgedeckt habe. Der Bundesgrenzschutz habe eine Zusammenarbeit abgelehnt und die Tests nicht gewollt. Nachdem der Beitrag im Fernsehen gelaufen war, hätten die für die Kontrollen verantwortlichen Grenzschützer über einen Mittelsmann Strafanzeige erstatten lassen.dpa

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