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TROJANER

sind Programme, die Hacker unbemerkt auf dem Rechner des Nutzers installieren. Je nach Gestaltung stellen sie dann im Verborgenen Verbindungen zu einem Server-Computer her und übermitteln Zugangsdaten, Adressen, versenden Werbemails oder laden weitere Schaprogramme herunter.

BOT-NETZE

schalten viele mit Trojanern infizierte Rechner zu einem Netzwerk zusammen, das von einem Server im Hintergrund gesteuert wird. Mit solchen ferngesteuerten „Roboter“-Rechnern starten Angreifer Massenabfragen, um Webseiten lahmzulegen oder unerwünschte Werbung zu verschicken.

PHISHING-ANGRIFF

heißt die Methode, über persönlich gestaltete E-Mails die Nutzer zum Abruf von Webseiten zu verführen, die bekannten Seiten täuschend ähnlich sehen, aber den Rechner schon bei Aufname der Verbindung mit Schadsoftware infizieren, die dann zum Beispiel eine Banküberweisung umleitet.

STUXNET

heißt ein Schadprogramm, das von Hackern im Geheimdienstauftrag entwickelt wurde, um damit gezielt die Steuerung der Zentrifugen für die Urananreicherung im Iran zu sabotieren. Der 2010 entdeckte Angriff offenbarte große Sicherheitslücken bei der Steuerung von Industrieanlagen.

FLAME

ist ein im Mai entdecktes komplexes Trojaner-Programm. Weil es bisher unbekannte Sicherheitslücken nutzt und perfekt für Spionagezwecke nutzbar ist, gilt es als Instrument eines Geheimdienstes. Eingesetzt wurde es vor allem zur Ausspähung von Nutzern in Ländern des Nahen Ostens.

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