Medien : Goodwill-Tour der ARD bei Erstligavereinen

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Im Gerangel um die TVRechte an der Fußball-Bundesliga ab der Saison 2006/2007 versucht die ARD angeblich Einfluss auf die Präsidenten und Manager der 18 Erstligavereine zu nehmen. Auf einer bislang geheimen „Roadshow“ sollen sie davon überzeugt werden, dass die Spiele am besten weiter bei der „Sportschau“ aufgehoben sind, berichtete das Magazin „Stern“ am Mittwoch vorab. Die ARD verweise in ihrer Präsentation bei den Vereinen beispielsweise auf die hohe Reichweite der Sendung. Zu der Delegation, die unter anderem schon Werder Bremen, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt besucht habe, gehöre jeweils ein ARD-Intendant oder Programmdirektor Günter Struve, Moderatorin Monica Lierhaus und ein Werbezeitenvermarkter. Die ARD muss dem Bericht zufolge fürchten, ab August 2006 die TV-Rechte zu verlieren. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will künftig deutlich mehr als die bislang knapp 300 Millionen Euro pro Saison einnehmen. ddp

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