Grand Prix : Johnny Logan: „Song Contest“ ist erbärmlich

Der Grand-Prix-Veteran fordert eine Rückkehr zum alten Glanz des einstigen Schlager-Wettbewerbs.

Der zweifache Grand-Prix-Gewinner Johnny Logan (53) fordert eine Reform des „Eurovision Song Contests“. Der europäische Sängerwettstreit sei zu einer Witzveranstaltung verkommen, sagte Logan am Dienstag. „Was beim Eurovision Song Contest auf die Bühne kommt, ist erbärmlich“, sagte Logan, der den Wettbewerb als einziger Musiker zweimal gewonnen hat. „Mit musikalischer Qualität hat das nichts mehr zu tun.“ Das Finale des diesjährigen „Eurovision Song Contests“ findet am 24. Mai in Belgrad statt, die „No Angels“ treten dabei für Deutschland an.

„Die Veranstalter müssen daran arbeiten, den alten Glanz wieder herzustellen“, sagte der irische Musiker und Komponist. Die Auswahlkriterien müssten verschärft und das Publikum stärker eingebunden werden.

„Das Wahlverfahren muss dahingehend verändert werden, dass die Besten gewinnen und nicht diejenigen, die am schrillsten und lautesten sind“, sagte Logan. In der jetzigen Form habe der „Song Contest“ keine Zukunft. „Ein Wettbewerb, der sich selbst durch den Dreck zieht, kann nicht erwarten, dass man ihn ernst nimmt.“ Logan hatte den „Song Contest“ 1980 und 1987 gewonnen. Er war mit den Titeln „What's Another Year“ und „Hold Me Now“ erfolgreich. dpa

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