Medien : Handy-TV zur Fußball-EM

Medienanstalten: Mobile 3.0 soll Plattform betreiben

Bei jeder Multimediamesse wird davon geredet, in asiatischen Ländern ist es fast schon normales Fernsehen – nun scheint es mit dem Handy-TV auch in Deutschland ernst zu werden. Die Landesmedienanstalten haben am Dienstag dem Unternehmen Mobile 3.0 die begehrten Handy-TV-Frequenzen im DVB-H-Standard in Aussicht gestellt. An Mobile 3.0 sind die Neva Media mit den Verlagen Georg von Holtzbrinck (zu dem der Tagesspiegel gehört) und Hubert Burda sowie die Mobile Fernsehen Deutschland beteiligt. Das Angebot soll rund 16 Programme umfassen. Ein Start bis zur Fußball-EM 2008 sei möglich, hieß es. Zunächst muss Mobile 3.0 in Zusammenarbeit mit den Fernsehsendern bis zum 9. November ein Programmbouquet zusammenstellen, das die reichweitenstärksten Sender wie RTL, Sat 1, ARD und ZDF berücksichtigt. „Über klassische Programme hinaus planen wir mit ganz neuen Adressaten und Formaten, zum Beispiel kurzgetaktete Nutzerinfos zu Reisen, aber auch Gaming oder Minisoaps“, sagt Paulus Neef, Geschäftsführer von Neva Media. Gerätehersteller wollen DVB-H-Handys schnell auf den Markt bringen. Bis 2015 sollen 90 Prozent aller Bürger Handy-TV im Standard DVB-H empfangen können. meh

0 Kommentare

Neuester Kommentar