Medien : Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis: Drei Journalisten - ein Fernsehpreis

Günter Gaus , Alexander Kluge und Gerd Ruge erhalten den diesjährigen Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus. Ihre Lebensleistung hat dem kritischen Journalismus im deutschen Fernsehen bedeutende Freiräume geschaffen und bis heute erhalten", begründete der 15-köpfige Freundeskreis des 1995 gestorbenen Hanns-Joachim Friedrichs die Preisvergabe in einer Mitteilung am Montag in Hamburg.

Gaus (72) habe mit seinen Porträts, die in Reihen wie "Zur Person" und "Zu Protokoll" ausgestrahlt würden, eine Gesprächskultur etabliert, die aus der allgemeinen Talkshow-Überflutung herausrage. Kluge (69) habe mit seinen Kulturmagazinen dem Diktat der Quote trotzen können. Gerd Ruge (73) sei im Fernsehen eine Klasse für sich. Die Jury würdigte "seine Neugier, seine unerschütterliche Präsenz und seinen unbefangenen Blick".

Der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ist mit 5000 Mark dotiert. Dem Freundeskreis gehören unter anderem Ilse Friedrichs sowie die Journalisten Klaus Bresser, Manfred Bissinger, Jürgen Leinemann, Fritz Pleitgen und Ulrich Wickert an.

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