Harald Schmidt Show : „Hoeneß hat auf Freispruch gewettet!“

Am Donnerstag läuft die letzte Ausgabe der „Harald Schmidt Show“. Zum Abschluss gibt's noch eine Überraschung für Nicht-Pay-TV-Kunden.

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Letzte Lacher. Am Donnerstag verabschiedet sich Harald Schmidt mit seiner Late-Night beim Pay-TV-Sender Sky. Foto: pa/dpa
Letzte Lacher. Am Donnerstag verabschiedet sich Harald Schmidt mit seiner Late-Night beim Pay-TV-Sender Sky. Foto: pa/dpaFoto: picture alliance / dpa

Besser hätten die Richter den Prozesstermin um Uli Hoeneß nicht legen können. Harald Schmidt hatte mit dem Thema in seiner vermutlich letzten Woche auf dem Bildschirm noch mal richtig Spaß. Über den Steuerprozess von Uli Hoeneß sagte er am Dienstag in seiner Show: „Hey, liebe ,Bild’-Zeitung, ich bin ein bisschen enttäuscht von euch: Wo war als Prozessbeobachterin beim Hoeneß-Prozess die Steuer-Expertin Alice Schwarzer?“ Und weiter: „27 Millionen Euro! Dafür hätte Hoeneß Christian Wulff 36 000 mal zum Oktoberfest einladen können“.

Nach der Ausgabe am Donnerstag, 22 Uhr 15 auf Sky, ist damit endgültig Schluss. Nach 20 Jahren und mehr als zweitausend Sendungen tritt der hierzulande immer noch konkurrenzlose „Late Night Champion“, wie ihn Sky nennt, ab. Ob das Vorruhestand ist oder der Anfang einer Kreativpause, muss man abwarten, aber die „Harald Schmidt Show“ scheint nach zwei wechselvollen Jahrzehnten Geschichte zu sein. 56 Jahre ist eigentlich kein Alter, um in Rente, allerdings auch nicht, um in Soziale Netzwerke zu gehen. „Der kann gar nicht aufhören!“, sagte Schmidts einstiger Sidekick Herbert Feuerstein, als Schmidt bei Sat1 rausflog.

Zum Finale heute Abend trommelt Schmidt noch mal alle seine Sidekicks aus der Nach-Manuel-Andrack-Zeit zusammen: Olli Dittrich, Nathalie Licard, Jürgen Vogel, Pierre M. Krause und Bastian Bielendorfer. Judith Holofernes singt das letzte Lied. Außerdem wird diese „Harald Schmidt Show“ parallel zur linearen Ausstrahlung auf Sky auf dem YouTube Kanal von Sky Deutschland zu sehen sein. Vielleicht werden es ja somit doch noch mal mehr als die 50-, 60 000 Zuschauer, die Schmidt in den eineinhalb Jahren im Pay-TV meist hatte.

Vermissen wird man solche Gags schon: „Hoeneß glaubt an einen Freispruch. Er hat zumindest heute Nachmittag 50 000 Euro drauf gewettet.“

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