HASHTAG : HASHTAG

#HACKERANGRIFF

CSU-Politiker Hans-Peter Uhl ist teilweise wieder online

Nach einem Hackerangriff auf seine Homepage war der CSU-Innenpolitiker Hans-Peter Uhl am Freitagnachmittag wieder online – zumindest in Teilen. Das Foto und die Kontaktdaten waren wiederhergestellt. Wann die Seite vollständig rekonstruiert sei, könne man noch nicht sagen, sagte eine Mitarbeiterin des Abgeordnetenbüros. Die Seite des Innenpolitikers war am Donnerstag gehackt worden, einen Tag, nachdem Uhl im Bundestag den Einsatz von staatlicher Spionagesoftware zur Telekommunikationsüberwachung verteidigt hatte. Auf der Seite erschien der Wahlspruch des Hackerkollektivs Anonymous. Uhl gilt wegen seiner konservativen netzpolitischen Positionen als einer der Lieblingsfeinde der Hackerszene. as

#DATENSCHUTZ

Konflikt zwischen Datenschützern und Facebook setzt sich fort

Im Streit zwischen Datenschützern und Facebook ist keine Einigung in Sicht. Beide Seiten suchen jetzt das direkte Gespräch. Am Montag treffen Facebook und Datenschützer auch im Bundestag aufeinander. Die Datenschutzbeauftragten in Kiel und Hamburg stellen dem weltgrößten Online-Netzwerk konkrete Forderungen zur Einhaltung deutscher und europäischer Bestimmungen. Der für Schleswig-Holstein zuständige Thilo Weichert will, dass Nutzerdaten nicht mehr in die USA geschickt werden. Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar möchte erreichen, dass Mitglieder der Erkennung ihrer Gesichter in Facebook-Fotos erst ausdrücklich zustimmen müssen. Bei Facebook heißt es: „Wir stehen in einem konstruktiven Dialog mit Datenschützern.“ Am Montag beschäftigt der Konflikt auch den Bundestag. Kritische Reaktionen löste die Überlegung aus, zunächst eine Regelung nur für Schleswig-Holstein herbeizuführen. Dies wäre äußerst fragwürdig, erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Unterausschusses Neue Medien, Sebastian Blumenthal. Eine Ausnahmeregelung für einzelne Bundesländer sei technisch nicht möglich und schaffe nur weitere Verwirrung bei den Nutzern. dpa

#KINDER

Viele Spieleportale werben und sammeln Daten

Anbieter von Kinderspielportalen missachten häufig den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz von Minderjährigen. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband der Verbraucherzentralen nach einer Untersuchung von über 50 Kinderspielseiten. In 17 Fällen gehe man gegen die Unternehmen vor und habe Unterlassungsverfahren eingeleitet. Die Verbraucherschützer kritisieren vor allem, dass auf den Seiten viel geworben werde. Oft sei für die Kinder nicht erkennbar, dass es sich um Werbung handelt, sie werde als Spiel verpackt. Es fänden sich sogar Links auf Gewalt- und Kriegsspiele. Auch würden bei Gewinnspielen Daten der Minderjährigen gesammelt. Eine über die E-Mail-Adresse hinausgehende Datenabfrage bei Kindern laufe dem Datenschutzrecht aber zuwider. „Die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern wird von vielen Anbietern nicht ausreichend beachtet“, kritisiert Projektleiterin Carola Elbrecht. Tsp

Mit dem Hash-Zeichen (#) werden bei

verschiedenen Internetdiensten Schlagworte („tags“) gekennzeichnet.

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