Hü und Hott : ARD will Gottschalk zurück

20.09.2012 00:00 Uhrvon
Entertainer Thomas Gottschalk. Foto: dpa
Entertainer Thomas Gottschalk. - Foto: dpa

Kaum hat der Entertainer in der Jury vom RTL-"Supertalent" Platz genommen, da will ihn die ARD für neue Shows gewinnen. Bisher ist nur bekannt, welches Format es nicht werden soll.

Die Kritiken zu seinem ersten Auftritt als neues Jurymitglied in der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ am vergangenen Samstag waren vernichtend. Auch Thomas Gottschalk selbst scheint nicht gerade begeistert und auf eine Fortsetzung erpicht zu sein. Zumindest spricht er derzeit wieder mit seinem vormaligen Arbeitgeber ARD über mögliche neue Shows im kommenden Jahr.

WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff bestätigte, sich mit dem 62-jährigen Entertainer kürzlich getroffen und Ideen mit ihm besprochen zu haben. „Konkrete Konzepte gibt es noch nicht, aber auf beiden Seiten die Bereitschaft, darüber nachzudenken“, sagte Kulenkampff dem Tagesspiegel.

Eine Castingshow sei jedoch nicht angedacht.

Dass Gottschalk in der ARD zuletzt mit seiner Vorabendshow gescheitert ist, scheint beide Seiten nicht von einem neuen Versuch abzuschrecken. Dieses Mal soll es um Sendungen am Hauptabend gehen. „Solche Shows sind bereits Optionen in seinem Vertrag mit der ARD gewesen, aber damals gab es noch keine konkreten Ideen“, sagte Kulenkampff.

Ob die ARD nun das passende Format für Gottschalk findet? Immerhin hätten die Unterhaltungsredaktionen jetzt ja fast ein Jahr Zeit, um sich Gedanken zu machen.

Frei fürs Erste könnte der Entertainer nach dem „Supertalent“-Finale am 15. Dezember sein – falls er denn von dem Privatsender weg möchte. RTL sei zwar mit Gottschalk ebenfalls in Gesprächen, aber über konkrete Projekte werde bisher nicht verhandelt, heißt es. RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer versicherte indes: „Thomas Gottschalk ist gerne und mit vollem Einsatz beim ‚Supertalent‘ und es gibt in der Zusammenarbeit wie in der Sendung nichts wovor er flüchten müsste – egal zu wem.“

Eine Flucht vielleicht nicht, aber ein wohlüberlegter Wechsel liegt nach den Verissen nahe.

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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