Medien : Ich kauf’ die Schloßstraße!

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Die Klassiker. Für Freunde klassischer Gesellschaftsspiele gibt es am PC inzwischen sehr gute Umsetzungen von Brettspielen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Auch wenn mal keine Spielpartner zur Hand sind, kann man zwischendurch eine Partie spielen. Eine schöne Sammlung mit den drei Klassikern „Monopoly“, „Risiko“ und „Trivial Pursuit“ bietet Ataris „X-Mas Explosion: Brettspiele“. Alle drei Spiele sind grafisch ansprechend in 3D dargestellt. „Risiko“ stellt dem Spieler fünf Computergegner mit unterschiedlichem Spielstil zur Seite, bei „Monopoly“ dürfen Fans gleich zwischen zwölf verschiedenen Spielbrettern auswählen. Das Spielepaket läuft auf Standard-PCs mit Windows und kostet 19,90 Euro.

Die Neuen. Auch von neueren Spielen gibt es gelungene PC-Umsetzungen. Eine schöne Version von „Puerto Rico“, Gewinner des deutschen Spielepreises 2003, hat der bhv-Verlag veröffentlicht. Das Spiel verfügt neben dem Einzelspieler-Modus auch über die Möglichkeit, online gegen menschliche Spieler anzutreten. Brettspieler erhalten zudem einen ausschließlich in der PC-Version enthaltenen Erweiterungskartensatz (ca. 20 Euro).

Vom PC aufs Brett. Neuerdings gehen einige Spiele-Verlage auch den umgekehrten Weg. „Anno 1503“, „World of Warcraft“ oder „Civilization“ sind eigentlich Computerspiele, die nun als Brettspiele greifbar werden. „Anno 1503“ wurde von Catan-Erfinder Klaus Teuber entworfen und hat einiges mit den „Siedlern“ gemein. Bei „Civilization“ schließt sich der Kreis. Bevor das Spiel um den Auf- und Abstieg eines Volkes im Verlauf der Weltgeschichte seinen Siegeszug am PC antrat, war es bereits ein Brettspiel. Nun kehrt es zu den Wurzeln zurück. küs

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