Medien : „Ich schicke viel Geld nach Hause“

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Ich bin ohne einen Pfennig Geld oder Gepäck nach Berlin gekommen. Ein Deutscher hatte mich eingeladen. Er war als Tourist auf den Philippinen, und ich hatte ihm geholfen, als er von einer Prostituierten ausgeraubt wurde. Nach drei Monaten in Deutschland lief mein Visum ab, und wir haben geheiratet. Am Anfang wurde ich oft beleidigt. In einer Kneipe fragte jemand meinen Mann: „Wie viel hast du für sie bezahlt?“ In der „Eierschale“ in Dahlem, wo die USBoys verkehrten, stellte ein Amerikaner die gleiche Frage. Ich schüttete ihm ein Bier über den Kopf. Nach vier Jahren habe ich mich scheiden lassen. Ich habe immer gearbeitet, als Putzfrau oder Zimmermädchen. Heute betreibe ich ein Restaurant. Von dem Geld schicke ich viel nach Hause, um meiner Familie zu helfen. Mit 1000 Euro kann man auf den Philippinen schon ein Haus bauen. Deutschland ist gut zum Geldverdienen, aber nicht gut zum Altwerden. Auf den Philippinen gehören die alten Leute zur Familie. Alles wird für sie gemacht. Meine Oma ist 101 Jahre alt und glücklich.

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