Medien : „In sexueller Hinsicht halbwegs sauber“

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Jetzt sehen wir Sie schon wieder bei „Big Brother“, Herr Milski. Heimweh?

Nee, nee. ich bin dieses Mal ja nicht als Proband im Einsatz. Mein Job als Außenmoderator ist es, die Leute zum Haus hinzubringen und sie abzuholen, wenn sie von den Zuschauern für einen Rauswurf nominiert werden.

Bislang machen Sie erfolgreich Telefonrätsel bei Neun Live, jetzt Teilnehmerspiele bei RTL 2, was kommt als Nächstes?

Ich sehe das als Sprungbrett an. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch.

Und Neun Live kann dichtmachen.

Um Gottes willen! Ich geh da doch nicht freiwillig weg. Montags mache ich „Big Brother“ in Köln, den Rest der Woche bin ich bei Neun Live in München.

Ihre arme Familie.

Wir wissen, wofür wir’s machen.

2006 war „Big Brother“ eine Pleite. Warum sollte das dieses Mal anders sein?

Wie heißt es so schön: Schuster, bleib bei deinen Leisten. „Big Brother“ ist zu seinem ursprünglichen Format zurückgekehrt. Bei der sechsten Staffel war das Problem, dass da 80, 90 Leute durchgeschleust worden sind. Die Zuschauer konnten sich an kein Gesicht gewöhnen.

Sind denn wieder Kandidaten vom Kaliber eines Zladko dabei?

Keine Ahnung. Ich kenne die zwölf Teilnehmer noch nicht. Ich glaube, dieses Mal ist anders gecastet worden. Früher wurde viel Wert darauf gelegt, dass sexuell etwas ablief im Haus. In der Hinsicht soll es nun halbwegs sauber ablaufen.

Das Gespräch führte Marc Felix Serrao

Jürgen Milski , 43,

landete 2000 bei der ersten Staffel von „Big Brother“ auf Platz zwei. Heute arbeitet er als Moderator und Sänger („Der Schunkelsong“) in München, Köln und Mallorca.

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