Internet-Film : Computervirus spielt Hauptrolle in Web-TV-Serie

Die Trekkie-Parodie "Star Wreck" war im Internet ein Riesenerfolg. Die Web-TV-Serie "Griffin" soll daran anschließen. Zu einem guten Zweck.

Kurt Sagatz

Jugendliche Hackergenies, gigantische Netzwerke mit gekaperten Zombie-Rechnern, die organisierte Kriminalität der Internetmafia – aus diesem Stoff entstehen seit Jahrzehnten Kinofilme und Fernsehserien. An der für das Internet gemachten TV-Serie „Griffin“, die 2010 starten soll, schreibt nun die Realität selbst mit – und die Internetgemeinde.

Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes namens Griffin Sharp, der sich in der Welt der Computerviren und der Internetkriminalität besser auskennt, als die Polizei erlaubt. Vorerst sind sechs Folgen geplant, die jeweils in einem anderen Land spielen. Die Low-Budget-Serie ist eine Koproduktion der finnischen Anti-Viren-Spezialisten von F-Secure und dem Filmemacher Timo Vuorensola, dessen „Star Wreck“-Projekt im Internet eine große Popularität erreicht hatte. Während die ersten Filme ausschließlich im Computer entstanden, traten in den letzten Parodien auch reale Personen als Schauspieler auf. In „Star Wreck – In den Pirkinning“ sollen es 300 Trekkie-Fans gewesen sein. Auf diesen Mitmach-Effekt setzt nun auch „Griffin“. Der Kern der Geschichten wird aber auf wahren Begebenheiten beruhen, verspricht Mikko Hyppönen, Chefentwickler von F-Secure. Denn die Computerrealität ist abenteuerlich genug. sag

www.wreckamovie.com/griffin

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