Internet : Zoomer.de: "Ich find’s lustig"

Kontroverse Kommentare zum Start des Newsportals: Video-Kolumnistin und "Germany's Next Topmodel"-Teilnehmerin Fiona Erdmann polarisiert.

Fiona Foto: Nicole Maskus
Meinungsmacherin: Fiona Erdmann kommentiert die Fußballbundesliga auf zoomer.de -Foto: Nicole Maskus

Fiona Erdmann und Fußball, da gehen die Meinungen auseinander. „Ich find’s lustig. Klar, nichts ist perfekt. Aber will jemand zum 100sten Mal Beckmann sehen? Oder Kerner?“, meint „dasbinich“ zur ersten Videokolumne der „Germany’s Next Topmodel“-Teilnehmerin im Nachrichtenportal zoomer.de, das gestern – wie berichtet – für die Internetnutzer freigegeben wurde.

Da kann selbst ein Kommentar von Ex-„Mister Tagesthemen“ und Zoomer-Herausgeber Ulrich Wickert über die Heuchelei bei der Liechtensteiner Steueraffäre wenig ausrichten, wenn gleich daneben eine gut aussehende Frau wie Fiona Erdmann die verletzungsbedingten Pausen von Ronaldo oder des HSV-Spielers Rafael van der Vaart beklagt. Kein anderes Thema wurde am Starttag des Newsportals für die junge Internetgeneration kontroverser diskutiert.

Die Benutzer des Nachrichtenportals sind gefragt

Dass sie sechs Jahre Fußball gespielt und auch eine Mädchenmannschaft trainiert hat, wie zoomer.de-Geschäftsführer Peter Neumann verrät, heißt nichts. „Fiona, schnell zurück auf die Ersatzbank. Und zwar für immer!“, meint User „kacktusse“ und bekommt dafür von „johewe“ zu hören: „Ihr seid doch alle nur neidisch.“ Nun ist man bei zoomer.de gespannt, wie die Community auf die weiteren „Meinungsmacher“ wie den Schauspieler und TV-Moderator Ole Tillmann reagiert, der über die neuesten Technikspielereien berichtet, oder auf Tagesspiegel-Wissenschaftsredakteur Bas Kast.

Um die User geht es auch an anderer Stelle. Je mehr sie sich für ein Thema interessieren, desto stärker wird darüber berichtet. Besonders interessante Kommentare werden von der Redaktion als „Punktlandung“ zu den Nachrichtentexten gestellt. Ein Unterschied zwischen der „Tagesthemen“-Redaktion und zoomer.de ist für Ulrich Wickert, dass die Internetredaktion so gut wie alle Inhalte selbst produziert, „ansonsten ist Journalismus eben Journalismus.“ sag

0 Kommentare

Neuester Kommentar