Medien : Jagd mit dem Honigtopf

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Bei Honigtöpfen denkt man möglicherweise zuerst an den DisneyBären Winnie Pooh, der ja keiner süßen Verlockung widerstehen kann. Genau aus diesem Grund machen Computerprofis ebenfalls Gebrauch von Honigtöpfen, die als Lockmittel für Spam-Versender dienen.

Der Honigtopf von Brightmail, einem der weltweit größten Anti-Spam-Unternehmen mit Sitz in den USA, ist riesengroß. Er besteht aus rund zwei Millionen E-Mail-Adressen.

Brightmail sorgt nun dafür, dass diese Mail-Adressen durch Einträge in Verzeichnissen oder andere Formen der Bewerbung im Internet in Chats bekannt werden.

Und da die Adressen über die ganze Welt verteilt wurden, dauert es nur kurze Zeit, bis das Unternehmen nahezu von jedem neuen Spam-Angriff erfährt. Zugleich wird auf diese Art und Weise auch die Häufigkeit und die Stärke des Spam-Angriffs ermittelt.

Die in den Honigtöpfen verfangenen Mails dienen als wichtiger Rohstoff, um neue Spammer und deren Adressen zu identifizieren und die Versender so unschädlich zu machen. sag

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