Journalistischer Nachwuchs : Beste Schülerzeitungen ausgezeichnet

Die besten 33 Schülerzeitungsredaktionen Deutschlands sind ausgezeichnet worden. An dem Wettbewerb, der in diesem Jahr zum dritten Mal ausgetragen wurde, beteiligten sich 1600 Bewerber.

Berlin - "Schülerzeitungen sind für das Erlernen von Demokratie eine außerordentlich wichtige Sache", sagte der Schirmherr des Wettbewerbs, Peter Harry Carstensen, Bundesratspräsident und Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder war von der Kultusministerkonferenz und der Jugendpresse Deutschland ausgeschrieben worden.

An dem Wettbewerb, der in diesem Jahr zum dritten Mal ausgetragen wurde, beteiligten sich 1600 Bewerber. Er prämiert herausragende Leistungen von Schülerzeitungsredaktionen. Kriterien sind neben journalistischem und gestalterischem Niveau auch die Beteiligung von Schülern am Schulleben und die Wahrnehmung von Schülerinteressen durch die Schülerzeitung. Die zwischen 500 und 1000 Euro dotierten ersten bis dritten Preise wurden nach Schularten getrennt vergeben, außerdem gab es mehrere Sonderpreise.

Die ersten Preise gingen an die Schülerzeitungen der Gemeinschaftsgrundschule Ellenbeek, Wülfrath (Nordrhein-Westfalen), der Hauptschule Bad Windsheim (Bayern), der Staatlichen Realschule Weilheim (Bayern), des Erich-Kästner-Gymnasiums in Laatzen (Niedersachsen), des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Augsburg (Bayern) und der Fach- und Berufsoberschule Augsburg (Bayern).

Die Schülerzeitung "OPUS" des Calwer Hermann-Gundert-Wirtschaftsgymnasiums wurde vom Bundesverband Presse-Grosso mit einem Sonderpreis für den "kritischen Umgang mit Medien" ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert. Presse-Grosso-Geschäftsführer Kai Albrecht und die Jury würdigten die journalistische Aufbereitung der Hintergründe des Mediums Fernsehen durch die Schülerzeitschrift. (tso/dpa)

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