Juliane Ziegler : Moderatorin entgleist mit Nazi-Zitat

''Du musst ein bisschen enthusiastisch sein und ... yeah arbeiten ... Arbeit macht frei.'' Diesen Satz hätte sich die Moderatorin Juliane Ziegler lieber verkneifen sollen.

Joachim Bernd Huber

Vergangene Woche wurde der Hitlergruß von „Dschungelcamp“-Insasse DJ Tomekk bekannt, am Dienstagabend griff die Moderatorin Juliane Ziegler bei ProSieben in die Kiste der Nazi-Sprüche. Sie forderte in der Call-in-Show „Nightloft“ einen lustlos klingenden Anrufer zu mehr Einsatz auf: „Du musst ein bisschen enthusiastisch sein und ... yeah arbeiten ... Arbeit macht frei.“ Dann brach sie in Gelächter aus, wie das Medienmagazin www.dwdl.de berichtet. Das Motto „Arbeit macht frei“ hing über den Eingangstoren verschiedener NS-Konzentrationslager wie Dachau und Auschwitz.

Juliane Ziegler kehrte dann nach einer Viertelstunde auf den Bildschirm zurück und entschuldigte sich wortreich und mit Verweis auf „diese stressigen Live-Momente“. ProSieben reagierte am Mittwoch umgehend. Laut Sendersprecherin Susanne Lang wird Ziegler „Nightloft“ nicht mehr moderieren.

Sylke Zeidler vom Sender Neun Live, der für ProSieben das Format produziert, ergänzte, dass Ziegler auch keine andere von Neun Live hergestellten Sendung noch einmal präsentieren werde. „Das gilt ohne zeitliche Befristung“, sagte Zeidler dem Medienmagazin. jbh

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