Medien : "Junge Welt": Finanzmisere bei der Berliner Tageszeitung

Erneut ist das Erscheinen der Berliner Tageszeitung "Junge Welt" in Gefahr. Der 1995 gegründete Verlag 8. Mai wird auch das vergangene Geschäftsjahr mit einem Minus abschließen, teilten Geschäftsführer Dietmar Koschmieder und Chefredakteur Arnold Schölzel mit. Die 1947 als Zentralorgan der FDJ gegründete "Junge Welt" versteht sich als "die einzige linke und parteiunabhängige Tageszeitung der Bundesrepublik". Ob sie nun eingestellt werden muss, entscheidet sich in den nächsten Wochen, heißt es in der Erklärung, die in der Wochenendausgabe des Blattes veröffentlicht wird. Demnach müsse die Zeitung eingestellt werden, wenn es in der nächsten Zeit nicht gelinge, den Bestand an bezahlten Abonnements deutlich zu erhöhen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar