Medien : Kaputte Speicher lassen Notebooks abstürzen

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Fehlerhafte Speicherbausteine können offenbar bei zahlreichen Notebooks zu Abstürzen mit Datenverlust führen. Nach Schätzungen des Fachportals heise.de sind allein 900 000 Notebooks der Hersteller Hewlett Packard (HP) und Compaq betroffen. Wahrscheinlich trete der Fehler auch bei anderen Notebooks mit PentiumIV- und Pentium-M-Prozessoren und bestimmten Intel-Chipsätzen auf. Offizielle Hersteller-Informationen gebe es bisher jedoch allein von HP und Compaq. Das Problem sei ein defekter Schaltkreis in Speichermodulen mit 128, 256 und 512 Megabyte Kapazität von Infineon, Samsung, Winbond und Micron, die zwischen März 2002 und Juli 2003 hergestellt wurden.

Betroffen sind den Angaben zufolge unter anderem folgende HP- und Compaq-Notebooks: Compaq Evo N610c, N610v, N620c,N800c, N800v, N800w, N1000c und N1000v, Compaq Presario 1500, 2800, x1000 und x1200 sowie HP Compaq Business Notebook nx7000 und HP Pavilion zt3000.

Hewlett Packard bittet Kunden, ein Diagnoseprogramm aus dem Internet herunterzuladen. Wenn das Programm auf Probleme stößt, könnten Kunden fehlerfreie Speicherelemente ordern. Den Austausch sollen die Kunden selbst vornehmen. Wer auf Nummer sicher gehen will und sich den Austausch selbst nicht zutraut, könne sich auf das gesetzliche Gewährleistungsrecht berufen. Ansprechpartner sei dann der Verkäufer des Notebooks. ddp

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