Medien : Kartellamt stellt Ultimatum

WAZ-Gruppe muss Anteile an „Ostthüringer Zeitung“ verkaufen

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Das Bundeskartellamt in Bonn hat der Essener WAZGruppe eine nicht näher genannte Frist gesetzt, um 40 Prozent an der „Ostthüringer Zeitung“ zu verkaufen. Falls sie der Anordnung nicht folge, werde das Kartellamt einen Treuhänder bestellen, ordnete die Behörde am Montag an. Die WAZ hatte Ende 1995 von der Verlagsgruppe Rhein- Main deren 40-Prozent-Anteil an der „Ostthüringer Zeitung“ erworben und damit 100 Prozent erhalten. Obgleich das Kartellamt dies mit Verweis auf eine „marktbeherrschende Stellung“ untersagt hatte und die WAZ erfolglos zuletzt im Dezember 2001 gegen das Verbot vorgegangen war, habe die WAZ keine Schritte zum Verkauf der Anteile unternommen, moniert Kartellamtschef Ulf Böge. Tsp

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