Katrin Bauerfeind : Im Fernseher geboren

Katrin Bauerfeind moderiert "Polylux", bis Tita von Hardenberg aus ihrer Babypause wieder zurück ist.

Joachim Huber
Bauerfeind
Für vier Monate beim RBB: Katrin Bauerfeind. -Foto: dpa

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat das Buhlen um Katrin Bauerfeind erst einmal gewonnen. Die 24-jährige Journalistin übernimmt die Moderation des Magazins „Polylux“ in der ARD. Für voraussichtlich vier Monate, so lange, bis Tita von Hardenberg aus ihrer Schwangerschafts- und Babypause zurückgekehrt sein wird, wie der RBB am Montag mitteilte.

Die erste Ausgabe von „Polylux“ mit der Moderatorin Bauerfeind ist für den 13. September im Ersten angesetzt. Gestern tauschten der Sender und die neue Mitarbeiterin Honneurs aus. „Ich freue mich, dass ich eines der besten Formate im deutschen Fernsehen moderieren kann“, sagte Bauerfeind. RBB-Unterhaltungschef Helmut Lehnert, der den Deal am Montag mit einem Besuch bei Bauerfeind plus Management in Köln perfekt gemacht hatte, jubelte, „ich bin glücklich, dass wir Katrin Bauerfeind für ,Polylux’ gewinnen konnten. Sie ist die ideale Besetzung für die Sendung“. „Polylux“ gilt unverdrossen als Windstärkenmesser für jenen Zeitgeist, wie er insbesondere in Berlins Mitte weht. Für das RBB-Publikum war Bauerfeind am 28. Juni mit der Einmalmoderation des Kulturmagazins „Stilbruch“ auffällig geworden.

Katrin Bauerfeind konnte sich seit ihren Auftritten beim Internet-TV „Ehrensenf“ den künftigen Arbeitsplatz quasi aussuchen, zumal sie das „Berlinale-Journal“ für 3sat mit großer Bravour absolvierte. Die Journalistin hat Qualitäten, für die der öffentlich-rechtliche (Senioren-)Rundfunk vor ihr in die Knie geht – sie ist jung, frisch, sie ist intelligent, sie scheint im Fernseher geboren worden zu sein.

Was auch der RBB weiß: „Polylux“ ist für Bauerfeind und Manager Ralf Helle ein Experiment. Spätere Fortsetzung nicht ausgeschlossen, schneller Abschied ebenso wenig. Mitte September also „Polylux“ mit Bauerfeind, am 25. August erneut 3sat mit Bauerfeind. Sie präsentiert den Thementag „Televisionen in Schwarz-Weiß“ zum 40. Jahrestag des Farbfernsehens. Joachim Huber

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