Medien : Kika-Affäre: Durchsuchung auch in Berlin

Im Millionenbetrug beim Kinderkanal Kika hat das Thüringer Landeskriminalamt am Dienstag mehrere Firmen und Privatwohnungen durchsucht. In sieben Wohnungen und bei acht Unternehmen in Thüringen, Berlin und Baden-Württemberg wurden Akten und Beweismittel sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bestechung und Vorteilsnahme im Zusammenhang mit der Vergabe von Aufträgen des Kika. Ein ehemaliger Herstellungsleiter soll über Scheinrechnungen 8,2 Millionen Euro abgezweigt haben. Die Ermittlungen richteten sich derzeit gegen elf Personen, darunter sechs Geschäftsführer verschiedener Firmen und fünf „Personen aus dem Bereich des Ki.ka“, so die Staatsanwaltschaft. Nähere Angaben zu Firmen und Schadenssummen wurden nicht gemacht. Künftig soll der Kika organisatorisch enger an den MDR angebunden werden, um die Kontrollen zu verbessern. dpa

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