Medien : Kurzmeldungen

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Das Kanzler-Duell stellt alle anderen Wahlsendungen in den Schatten. Man kann sogar sagen, dass bei der ersten Debatte zwischen Schröder und Stoiber so viele Zuschauer eingeschaltet hatten, wie bei allen anderen Wahl-Extra-Talk-Sendungen der Fernsehsender zusammen. An zweiter Stelle der Quoten-Rangliste steht die „Berliner Runde“, bei der immerhin Vize-Kanzler Joschka Fischer und FDP-Kanzlerkandidat Guido Westerwelle mitdiskutierten. Das Zuschauerinteresse an Wahlsendungen – das Duell ausgenommen – scheint sich eher nach der Sendezeit als nach der Prominenz der Teilnehmer oder der Zugkraft des Themas zu richten. Wobei die Regel zu gelten scheint: Mit jeder Stunde, die eine Sendung später kommt, schaltet über eine halbe Million weniger ein. Die „Berliner Runde“, zur Primetime um 20 Uhr 15, hatte noch über drei Millionen Zuschauer. Das beliebteste der drei ARD-Wahl- Hearings, bei dem um 21 Uhr 05 zum Thema „Standort Deutschland“ unter anderen Finanzminister Hans Eichel und Lothar Späth Gast waren, immerhin noch 2,5 Millionen. „Wenn ich König von Deuschland wär“ um 22 Uhr 35 im ZDF nur noch 1,7 Millionen. So ist auch zu erklären, warum „Im Kreuzfeuer“ (RTL) trotz der beherzten Fragen von Sandra Maischberger und Peter Kloeppel nicht an die Quoten der öffentlich-rechtlichen Konkurrenzsendungen herankam: Es begann erst um 22 Uhr 40. nol

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